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RADIUM 45 & 50

Die KAWECO RADIUM Silagewagen sind ein bewährtes Konzept. Im Laufe der Jahre wurden über 1.500 Silagewagen in Zevenaar hergestellt, die alle, neben Gras- und Maishäckslern, in ganz Europa Absatz gefunden haben. Die sehr gediegene und stabile Bauart macht einen RADIUM einzigartig und stammt aus ihrem Ursprung als Mais-Silagewagen.

Die RADIUM Silagewagen sind in vier 4 verschiedenen Typen lieferbar:

  • 2-achsige RADIUM 45, 50 und 55 Serie
  • 3-achsige RADIUM 60 Serie

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Fahrgestell

Die RADIUM 45 und 50 haben standardmäßig ein Boogie-gefedertes Fahrgestell, mit einer nachlaufend gelenkten Hinterachse. Optional lässt sie sich hydraulisch lenken. Die Federung sorgt dafür, dass hohe Spitzenbelastungen aufgefangen werden und nicht an das Fahrgestell und den Aufbau weitergegeben werden. Auch auf dem Mais-/Gras-Silo sorgt das Fahrgestell dafür, dass der Wagen sehr stabil ist. Die Lenkachsen sorgen für möglichst wenige Schäden an der Bodenstruktur, auch der Reifenverschleiß nimmt dank der Lenkachsen erheblich ab. Die Deichsel des RADIUM 45 und 50 ist standardmäßig mittels Gummibalgen gefedert, optional kann der Wagen auch mit einer hydraulischen Deichselfederung ausgestattet werden.

Das Fahrgestell besteht aus zwei stabilen und robusten UNP-Längsträgern, an die alle wesentlichen Teile angeschweißt werden. Diese Bauart gewährleistet maximale Festigkeit während der schweren Bedingungen der Maisernte. Das Fahrgestell ist durch die jahrelange Erfahrung durch den Aufbau mit Twist-Lock Schnellverschlüssen auf dem Fahrgestell zu montieren. Dabei werden Torsionskräfte vom Fahrgestell aus auf den Aufbau übertragen.

Der Aufbau

Der RADIUM war der erste Silagewagen mit einem konischen Aufbau: die Rückseite ist 6 cm breiter als die Vorderseite. Dies gewährleistet einen optimalen Entladevorgang, ungeachtet davon welches Silageprodukt entladen wird. Der Transportboden, Ketten und Seitenwände sind feuerverzinkt, um eine möglichst lange und zuverlässige Lebensdauer zu gewährleisten.

Die Vorderwand

Die Vorderwand der Silagewagen ist aus einem Rostblech gefertigt, damit der Fahrer eine perfekte Sicht auf den Ladevorgang des Fahrzeugs hat. Der obere Teil der Vorderwand ist hydraulisch abklappbar, wodurch der Ladevorgang beim Häckseln am Rand eines neuen Maisfeldes vereinfacht wird. Eine andere Lösung für das schnelle und einfache Mähen am Rand eines neuen Maisfeldes ist die kippende RADIUM-Serie. Diese Version vereinfacht es, rückwärts hinter dem Häcksler herzufahren.

Heckklappe

Die Heckklappe ist mit einer mechanischen Transportsicherung versehen, um einen sicheren Transport sicherzustellen. Hydraulikzylinder heben die Hecklappe zunächst vertikal an, bis diese gelöst wird, danach lässt sich die Klappe erst öffnen.

Bodenkette

Sämtliche RADIUM Silagewagen sind mit vier starken und langlebigen Ketten ausgestattet, die durch einen zentralen Antrieb in der Mitte des Transportbodens angetrieben werden. Die Kette und der zentrale Antrieb machen das Entladen einfach, schnell und zuverlässig. Die wartungsarme, freie Bodenkette ist zwischen dem Fahrgestell und dem Aufbau angeordnet, damit diese optimal geschützt ist. Fahrzeuge ohne Dosierwalzen haben einen Hydraulikantrieb, Fahrzeuge mit Dosierwalzen sind mit einem mechanischen Antrieb ausgestattet. Das Antriebsgehäuse ist durch eine robuste Schutzkappe geschützt. Auch die Dosierwalzen werden mechanisch angetrieben und sind mittels einer Kettenübertragung miteinander verbunden. Automatische Kettenspanner sorgen jederzeit für die richtige Kettenspannung.

Dosierwalzen

Die RADIUM Silagewagen können auch mit Dosierwalzen ausgestattet werden, die für eine gleichmäßige Verteilung des Silageproduktes auf Ihrem Silo sorgen. Durch die gleichmäßige Verteilung über die Gesamtlänge Ihres Silos brauchen Sie weniger Zeit, das Silo mit dem Radlader/Schlepper auszugleichen und festzufahren. Dies führt zu einer höheren Silagequalität und zu einer höheren Leistung Ihrer Häckselmannschaft.

Antriebsachsen

Durch die sehr stabile Bauart des Fahrgestells ist es möglich, Ihren RADIUM mit Antriebsachsen auszuführen In den extremsten Fällen können bis zu 9.000kg zusätzliche Zugleistung auf das Fahrgestell übertragen werden.

Der Antrieb kann sowohl mechanisch als auch hydraulisch umgesetzt werden. Der mechanische Antrieb liefert unter allen Bedingungen Zugleistung und wird, solange der Schlepper Leistung bringt, weiter fahren. Darüber hinaus ist es einfach möglich, eine Längs- oder Quersperre zu realisieren. Um die Sicherheit des Systems und des Fahrers zu gewährleisten, setzt KAWECO eine zuschaltbare Kupplung ein. Diese sorgt dafür, dass unter allen Bedingungen der Antrieb entkoppelt werden kann.

Der hydraulische Antrieb setzt spezielle Nabenmotoren ein, die während des Straßentransports freigeschaltet werden. Dadurch wird der Widerstand und somit der Treibstoffverbrauch während des Transportes minimiert. Neben diesem Vorteil bietet der hydraulische Antrieb eine vollständig stufenlose Regelung bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von +/-12km/h, je nach Reifenhöhe.

Welche der Antriebsmöglichkeiten man auch wählt, Sie werden sich über die Einsparungen wundern. Weniger Treibstoffverbrauch durch eine gleichmäßige Verteilung der Leistung, sowohl unter schweren Bedingungen auf dem Feld, als auch auf dem Silo. Kein zusätzlicher Schlepper ist erforderlich, wenn die Bedingungen auf dem Feld schwerer werden oder die Silos höher. Jederzeit entladen auf dem Silo, wodurch man nicht unnötige Silage den Silohaufen hochschieben muss und mehr Zeit für das Verteilen und Festfahren der Silos übrig bleibt.

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